Scènes de la vie d’un propre à rien – Aus dem Leben eines Taugenichts – Joseph von Eichendorff

Chapitre 1er

J’entrai donc dans la maison, je détachai de la muraille mon violon dont je jouais assez joliment, et, la poche garnie de quelque menue monnaie que mon père me donna pour la route, je me mis à descendre, en flânant, la longue rue du village. J’éprouvais, à vrai dire, une joie secrète de voir, à droite et à gauche, toutes mes vieilles connaissances, tous mes camarades, se rendant au travail, qui à la charrue, qui à la bêche, comme ils l’avaient fait la veille, l’avant-veille et toujours, tandis que, moi, j’allais courir le monde en liberté. Je croyais voir devant moi un dimanche sans fin. Aussi, à peine arrive en pleine campagne, je saisis mon violon et, tout en suivant la grande route, je chantai en m’accompagnant :

Celui que Dieu veut favoriser,
Il le lance dans le vaste univers,
Il étale à ses yeux les merveilles
Des bois, des montagnes, des fleuves et des plaines.

Les êtres passifs qui restent à la maison,
Ne jouissent pas du lever de l’aurore ;
Ils ne s’occupent que du berceau de leurs enfants,
Des soins et des soucis qu’amène le pain de chaque jour.

Les ruisseaux s’élancent des collines ;
Les alouettes planent joyeusement dans les airs ;
Pourquoi ne chanterais-je pas, comme elles,
A plein gosier, et à pleine poitrine ?

 

Scènes de la vie d’un propre à rien (ou Épisode de la vie d’un fainéant) – Traduit de l’allemand par Félix Legras

Joseph von Eichendorff (10 mars 1788 – 26 novembre 1857)

 

Hey, Paul - Wem gott will rechte Gunst erweisen - Scènes de la vie d'un propre à rien
Hey, Paul – Wem gott will rechte Gunst erweisen – Scènes de la vie d’un propre à rien

(Aus dem Leben eines Taugenichts), 1826 – Kapitel 1

Ich ging also in das Haus hinein und holte meine Geige, die ich recht artig spielte, von der Wand, mein Vater gab mir noch einige Groschen Geld mit auf den Weg, und so schlenderte ich durch das lange Dorf hinaus. Ich hatte recht meine heimliche Freude, als ich da alle meine alten Bekannten und Kameraden rechts und links, wie gestern und vorgestern und immerdar, zur Arbeit hinausziehen, graben und pflügen sah, während ich so in die freie Welt hinausstrich. Ich rief den armen Leuten nach allen Seiten stolz und zufrieden Adjes zu, aber es kümmerte sich eben keiner sehr darum. Mir war es wie ein ewiger Sonntag im Gemüte. Und als ich endlich ins freie Feld hinauskam, da nahm ich meine liebe Geige vor und spielte und sang, auf der Landstraße fortgehend:

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen, die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur vom Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nur walten;
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt!

 

Kaskeline - Wem gott will rechte Gunst erweisen - Scènes de la vie d'un propre à rien
Kaskeline – Wem gott will rechte Gunst erweisen – Scènes de la vie d’un propre à rien

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